Trauma therapie


"traumatische Muster in der Kindheit führen zu Depressionen im Erwachsenenalter."

 

 

Wenn wir von Trauma sprechen, ist meist das Schocktrauma gemeint; eine überwältigende nicht zu verarbeitende Erfahrung, die im Nervensystem und damit auch im Körper dauerhafte Spuren  hinterlässt. 

 

Von  Entwicklungstrauma oder Bindungsstörungen spricht man bei sehr frühen Traumata, die oft auch über längere Zeit stattgefunden haben. Um Schmerzen wie Hunger, Alleinsein, Ohnmacht und Angst nicht fühlen zu müssen, spalten Menschen mit frühen Entwicklungstraumata ihren Körper und damit ihre Gefühle ab. Ein Entwicklungstrauma geht einher mit hohem toxischen Stress, der häufig mit dem Gefühl verbunden ist von drohender Katastrophe und der inneren Anspannung nirgends sicher zu sein. Diese Wunden greifen in die Persönlichkeitsstruktur ein und erlauben es den Menschen nicht, ihre Potentiale zu entfalten und zu entwickeln. 

 

Vorgeburtliche Traumata oder Generationstraumata sind über Generationen vererbte Gefühlsmuster:

- Vererbung von veränderten Stressregulationen (Epigenetik), Stresserkrankungen

- Weitergabe von posttraumatischen Belastungsstörungen während der Schwangerschaft     an das ungeborene Kind

- unreflektierte Weitergabe von traumatisierendem, gewaltsamen Erziehungsstil an die          nächste Generation

 

Kinder sind in der Lage die unbewussten emotionalen Zustände ihrer Eltern zu lesen und sich mit diesen zu identifizieren. Das kann soweit gehen, dass Kinder Alpträume haben, als hätten sie die Situation selbst erlebt. Unerklärliche Gefühle von extremen Existenzängsten, Leere, tiefe Schuldgefühle sowie Bindungs- und Beziehungsstörungen können die Folge sein.